Kleinserie aus dem 3D-Drucker

Kleinserie aus dem 3D-Drucker

Zwei Gehäuseteile und ein Stößel als Kleinserie bisher 85mal additiv und in unserem 3D-Druckcenter hergestellt.

Die bei uns im FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) gedruckten Funktionsteile gehören zu einer von uns entwickelten Auswerferbaugruppe. Der Auswerfer ist an einem mobilen Handschneidegerät für Klebeprofilestreifen angebaut. Durch Betätigen des Auswerfers am blauen Knauf werden die geschnittenen Profilstreifen ausgeworfen. Die Bewegung wird dabei über eine Mini-E-Kette umgelenkt.

Für unseren Kunden war es wichtig, sowohl die Konstruktion als auch die 3D-drucktechnische Optimierung der Bauteile in einer Hand zu wissen.

Das zahlte sich besonders während des Lebensdauertests aus. Durch das fein abgestimmte gleichzeitige Ändern von Bauteilgeometrie, Druckparametern und Druckteilausrichtung konnte so in kürzester Zeit die erforderliche Standzeit erreicht und die Serienfreigabe erteilt werden.

Die Vorteile, die drei Funktionsteile mit dem FDM-Verfahren in Kunststoff zu drucken, sind:

  • hohe Designfreiheit von Stößel und Führungsbahnen in den Gehäuseteilen
  • Integration von Funktionen im Bereich des Stößels
  • Wegfall weiterer Bearbeitungsschritte (kein separates Gewindeschneiden)
  • wirtschaftlicher herzustellen als durch Zerspanung
  • zu kleine Losgröße, um Bauteile mit dem Spritzgussverfahren herzustellen
  • bei Anpassung der Konstruktion (z. B. Verlängerung der Führungen) erhöhen sich die Fertigungskosten nicht
  • ausreichend gute Oberflächengüte durch niedrige Schichtdicke

Mit unserer Erfahrung in der additiven Fertigung helfen wir Ihnen bei Ihrer Projektumsetzung.

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